Weißes Kreuz

Das Weiße Kreuz war ursprünglich ein Missionskreuz, das zur Erinnerung an die im Jahr 1904 stattgefundene Volksmission in der Pfarrei Beringhausen-Padberg vor der alten Schule in Helminghausen aufgestellt wurde. Nach Verkauf der Schule 1930 setzte man das Kreuz auf einer Anhöhe vor dem Kahlenberg. Erstmals erneuerte man das Kreuz nach dem 2. Weltkrieg. Nach starker Verwitterung errichtete die Dorfgemeinschaft Helminghausen 2005 an gleicher Stelle ein neues Kreuz, das nun über einen neu errichteten Pfad mit zusätzlich aufgestellten Hinweisschildern zu erreichen ist.

   

Das Wegekreuz am Scheeweg

Das aus Beton bestehende Wegekreuz am Scheeweg wurde 2005 restauriert und der gesamte Außenbezirk bearbeitet. Das Kreuz wurde bereits 1978 am Scheeweg errichtet, wobei der Korpus Christi mit der darüber befindlichen Tafel vom alten Friedhofskreuz übernommen wurde.

  

 

Wegekreuz an der Padberger Straße

Das morsche Wegekreuz wurde 1993 durch ein neues, mit einem zusätzlich angebrachten Korpus Christi, ersetzt. Die Einweihung des Kreuzes vollzog der Pater Ulrich M. Ebert aus Padberg. Das  Vorgängerkreuz war ein schlichtes Holzkreuz, das schon vor 1900 an der gleichen Stelle gestanden hat. Warum dort ein Kreuz aufgestellt wurde, konnte nicht ermittelt werden.

  

Wegekreuz an der Diemel

Das Kreuz unterhalb des Eisenberges an der Diemel erinnert lt. Beschriftung an einen gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges. Es wurde vor 1990 erneuert, später durch Unbekannte beschädigt und 2008 durch Verwandte des gefallenen Soldaten restauriert und erneut aufgestellt.

  

Minigolfanlage

Die ehemalige selbständige Gemeinde Helminghausen hatte das Gelände für die Errichtung einer Minigolfanlage aus dem Besitz der Familie Isphording erworben. Nach der kommunalen Neugliederung 1975 nahm die neue Stadt Marsberg die Arbeiten auf. Am Pfingstsamstag 1976 konnte vor dem Gutshaus die zentral und idyllisch gelegene Minigolfanlage der Öffentlichkeit übergeben werden.

  

 

Glockenstuhl mit alter Schulglocke

Der Glockenstuhl mit der alten Schulglocke wurde 2004 am Ehrenmal errichtet. Ursprünglich diente die 1829 gegossene Glocke für das Angelusläuten. Später gelangte sie auf das Dach der alten Schule. In einem Dachreiter kündigte sie lange den pünktlichen Schulbeginn an. Auch als so genannte „Steuerglocke" ertönte ihr „Bimmeln", um im Dorf den Hebetermin für die kommunalen Abgaben anzukündigen. Nach Verkauf der alten Schule kam die Glocke in Privatbesitz. 1998 überließ die Eigentümerin die Glocke der Öffentlichkeit.

Auf der Glocke befindet sich eine Inschrift:   „Soli Deo Gloria 1829", darunter ein Marienbild.

 

Das Gutshaus

1680/81 wurde das Gutshaus erbaut. Es war Wohnsitz des Rittmeisters Raban Josias von Padtberg und seiner Frau Catharina Horstmann aus Adorf. Seine Vorfahren waren die Herren vom Oberhof in Padberg. Raben Josias ist Stammvater einer neuen Linie, deren Nachkommen sich weit verzweigten. Einer seiner Nachkommen ist die 1777 in Helminghausen geborene Marianne Wilhelmine von Padtberg. Sie war die Urgroßmutter des späteren Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Ernst Reuter.

Bis 1885 war der Gutshof im Besitz der späteren Freiherren von Padtberg zu Helminghausen. Nach mehreren Verkäufen gelangte das Gut 1902 an den Gewerken Eduard Isphording aus Hamm.

Nach dem 2. Weltkrieg kaufte die Gemeinde Helminghausen das Gutshaus, das nach der kommunalen Neugliederung an die neue Stadt Marsberg fiel. Heute befindet sich das Haus wieder in Privatbesitz.

Das Gebäude ist ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit abgewalmten Giebeln. Das Obergeschoss ist ringsum etwas vorgekragt; die kräftigen Eckständer bestehen aus spiralig gedrehten Kanten.

Auf dem Gutshof befinden sich außerdem ein ehemaliges Verwalterhaus und zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude und ein Rest der Gutsmauer aus dem 19. Jahrhundert. Der auf dem Rondell befindliche Brunnen erneuerte die Stadt Marsberg 1976.

  

Kapelle zum Birkenhof

Die Kapelle konnte durch Eigeninitiative einer in Helminghausen ansässigen Familie errichtet werden. 2003 weihte Pater Ulrich M. Ebert aus Padberg das Gebäude, das ganzjährig für jeden zugänglich ist

  

 

Das Ehrenmal

Vor der Schule errichtete die Gemeinde Helminghausen 1960 ein schlichtes Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Anschließend entfernte man das alte Ehrenmal mit der Tafel der 12 gefallenen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg, das sich an einer anderen Stelle im Ort befand.

Während des Schützenfestes und an Volkstrauertag werden die Toten durch die Schützenbruderschaft mit einem Kranz geehrt.